Sonntag, 22. Dezember 2013

Messier 20 - Trifidnebel


Diesen Sommer habe ich mit verschiedenen Teleskopen der Sternfreunde auf der Schauinslandsternwarte den Trifidnebel fotografiert. Bei dem Bild handelt es sich wieder um ein HaLRGB-Komposit, bearbeitet mit Pixinsight. Die Aufnahmen entstanden in 5 Nächten im Juli 2013.



Aufnahmedaten:
RGBs mit drei verschiedenen Teleskopen: EOS1000Da, ISO800
C8 in der Westkuppel Piggyback an Astrokamera, Guiding mit Lodestar, TS-SC-Korrektor 0.8x
3 x 10min + 2 x 15min = 1h
C14 auf GM2000, Guiding mit Lodestar an OAG, TS-SC-Korrektor 0.8x
2x10min + 6x15min = 1h50min
Ostkuppel Keller-Newton: Guiding-Probleme, stark verzogene Aufnahmen, nur 3x5min brauchbar = 15min
Luminanz: mit ST10 in Ostkuppel, Guiding mit internem Guiding-Chip, 1300mm Brennweite
20x30sec + 21x1min + 6x2min + 14x3min + 13x5min = 2h30min
Blau: ST10 wie bei Luminanz, aber 2x2Binning, 12x05min =1h
H-Alpha: ST10 mit Custom Scientifics 3nm H-Alpha Filter (danke Uli!), 19x5min = 1h35min
Gesamtbelichtungszeit: 8h10min

Leo Bette

Freitag, 13. Dezember 2013

Lovejoy

Ursprünglich wollte ich den Kometen mit Achim's 400er Tele auf dem C14 fotografieren, schlussendlich hat die Zeit morgens dann aber nur noch für einen Schnappschuss aus dem Auto gereicht:


Aufnahmedaten:
Canon 5D Mark III
Nikon 14-24 f/2,8 @24mm
Zeit: 30 Sek.
Blende: 2,8
ISO 1600

Montag, 4. November 2013

Messier 51 - Whirlpool Galaxie

Seit dem Wolfgang Steinicke einen Vortrag über die Entdeckung der Spiralstruktur von M51 auf einem Sternfreundeabend hielt (siehe auch http://www.klima-luft.de/steinicke/Artikel/M51_Mystery.pdf), bestand in mir der Wunsch, diese wunderschöne Galaxie selber zu fotografieren. Die irreguläre Begleitgalaxie NGC5195 steht in gravitativer Wechselwirkung mit der Hauptgalaxie und gilt als mitverantwortlich für die ungewöhnlch hohe Sternentstehungsrate in deren Spiralarmen.



Es handelt sich um ein HaLRGB-Komposit mit insgesamt fast dreizehn Stunden Belichtungszeit. Durch die zusätzlichen H-Alpha Aufnahmen wurden die rot leuchtenden Wasserstoffemissionsgebiete hervorgehoben. Die Bildbearbeitung geschah hauptsächlich mit PixInsight. Maßgeblich profitierte ich dabei vom kürzlich besuchten PixInsight Workshop mit Vicent Peris in München. Thank you Vicent!

Die Aufnahmen entstanden in sechs Nächten von April bis Juni 2013 auf der Schauinslandsternwarte.

RGBs:
Kamera: Canon EOS1000D (modifiziert mit Baader BCF)
Optik: C14 mit TS-0.8x-Korrektor (3125mm Brennweite)
Guiding: StarlightXPress Lodestar an OAG
Belichtungszeit: 5h20min

Luminanz und H-Alpha:
Kamera: SBIG ST10ME
Optik: 15"-Keller-Newton mit Paracorr (2000mm Brennweite)
Luminanz: 17 x 10min + 15 x 1min + 16 x 5min = 265min (4h25min)
H-Alpha: Astronomik 12nm, 8 Belichtungen (3h10min)

Sonntag, 20. Oktober 2013



NGC 1499

Mosaik aus 2 Aufnahmen vom 06.10.2013 und 08.10.2013
(Originalbild: 4469x3850 Pixel)
Teleskop: Takahashi FSQ 106
Kamera: SBIG STL11000
Ort: Mayhill, New Mexico, USA (Internet-gesteuert)
Filter: H-alpha
Belichtungszeit: je 120 min.
Bildbearbeitung: PixInsight (Trial Licence)

Wer will die Farbe dazu beisteuern?

Samstag, 28. September 2013

NGC 7000 - Nordamerika Nebel

Eigentlich war die Nacht nur als Test gedacht für meine Reisemontierung und das Guiding mit dem 6x30 Sucher, den ich auf dem Blitzschuh der Kamera angebracht hatte. Als Testobjekt musste der Nordamerikanebel herhalten. Ebenfalls zum ersten Mal setzte ich den 1.4x Telekonverter ein, um die Brennweite des 300mm Teleobjektivs auf 420mm zu erhöhen. Um die dabei verstärkt auftretenden Bildfehler zu reduzieren, habe ich das Objektiv mit einem Blendenring am Filtergewinde abgeblendet.



Aufnahmedatum: 5. Juni 2013
Ort: Schauinsland Sternwarte
Aufnahmeoptik: Canon EF 300mm f/4L mit Kenko 1.4x TK (420mm Brennweite) abgeblendet auf f/7
Aufnahmekamera: Canon EOS1000D (modifiziert mit Baader-Filter)
Filter: IDAS LPS2
Belichtung: 1h (10min + 20min + 2x15min)
Montierung: Skywatcher EQ3 Synscan
Nachführung: Starlight XPress Lodestar an 6x30 Sucher



Donnerstag, 12. September 2013

PV-Cephei und Gyulbudaghians Nebel

Anknüpfend an den interessanten Vortrag, den Reiner Vogel auf dem letzten Sternfreundeabend über YSOs (Young Stellar Objects) gehalten hat, möchte ich heute ein Bild präsentieren, dass Ende August in der Ostkuppelentstanden ist.
Reiner gab mir den Tip, dass Gyulbudaghians Nebel nach mehrjähriger Phase der Inaktivität seit diesem August wieder einen Helligkeitsausbruch hat. Es handelt sich um einen veränderlichen Nebel, der auf dem Bild als V-förmige Erhellung in der Bildmitte zu erkennen ist. Verursacher des Reflexionsnebels ist PV-Cephei, ein junger Protostern (sitzt genau an der Spitze unter dem V). Ebenfalls deutlich zu erkennen ist die Staubwolke, aus der heraus der Stern sich gebildet hat und die sich möglicherweise immer mehr zu einer Akkretionsscheibe verformen wird, aus der dann die zum Stern gehörenden Planeten entstehen könnten.

Ich finde es sehr spannend, einem Stern hier quasi bei der Geburt zuzusehen. Das Objekt befindet sich ca 1600 Lichtjahre von uns entfernt und liegt im Sternbild Kepheus in Nachbarschaft zum Iris-Nebel NGC7023.



Aufnahmedaten:
Datum:  31. August und 3. September 2013
Ort: Schauinslandsternwarte, Ostkuppel
Kamera: SBIG ST10
Filter: Astronomik LRGB
Optik: 15"-Keller-Newton mit Paracorr (ergibt 2m Brennweite)
Belichtungszeiten: LRGB 175:30:36:60 min
Bildbearbeitung: PixInsight

Leo Bette

Montag, 9. September 2013

Kalender 2014

Der neue Kalender im Format A3 Quer ist nun erhältlich!
(auf der AME oder einem Sternfreundeabend)















Sonntag, 28. Juli 2013

Sonnenprotuberanz am 17. Juni 2013




Aufnahme mit dem 100mm Refraktor und H-alpa Filter. Komposit aus 1000 Aufnahmen einer SW Webcam. Längere Filmsequenzen waren leider nicht möglich ohne dass es zu Bewegungsunschärfen kam.

Volker Buss, Peter Dietrich

Montag, 20. Mai 2013

Der Fliegennebel

NGC 1931 oder auch Sharpless 237 ist ein kleiner Emissionsnebel im Sternbild Fuhrmann. Er hat eine Winkelausdehnung von lediglich 3'x3' und wird auch als "Miniaturversion des Orionnebels" bezeichnet, da er einige Eigenschaften mit diesem teilt (von Größe und Helligkeit einmal abgesehen). Eingebettet in den Nebel ist ein offener Sternhaufen aus jungen Sternen. Neben dem Emissionsanteil befinden sich auch Anteile reflektierten Lichts. Das Objekt ist etwa 7.000 Lichtjahre von uns entfernt. 

Der Name Fliegennebel rührt wohl von der Anmutung her, die der kleine Nebel neben dem sehr viel größeren IC 417 macht. Beide gemeinsam können mit etwas Phantasie als lauernde Spinne und kleine Fliege gesehen werden. (Siehe z.B. http://apod.nasa.gov/apod/ap061027.html)


Die Aufnahme entstand gemeinsam mit Stephan Studer während zweier Nächte im vergangenen Winter (Januar und Februar 2013). Stephan hatte das mir bis dahin unbekannte Objekt ausgesucht. Bevor es losgehen konnte, mussten wir erst kubikmeterweise Schnee wegschaufeln um bis zur Ostkuppel vordringen zu können.

Das Bild ist eine Kombination aus H-Alpha (ST10, 13x15min) und RGB (DSLR, 6x20min + 1x15min + 1x10min + 1x5min). Die RGB-Aufnahmen waren unser erster Versuch, in der Ostkuppel mit DSLR und Paracorr-Korrektor zu fotographieren. Wir hatten dabei schwere Guiding-Probleme, so dass die DSLR-Aufnahmen alleine, wegen stark verzogener Sterne unbrauchbar waren. Zur Farbgebung für die monochrome H-Alpha Aufnahme konnten sie nach einiger Bastelei jedoch noch herangezogen werden.

Leo Bette

Mittwoch, 15. Mai 2013

Sonne im neuen Ha-Teleskop

Hier eine Aufnahme der Sonne vom 14.Mai, gemacht mit dem neuen 80mm APO der Sternfreunde und dem 0.7 Angström Ha-Filter...


Freitag, 3. Mai 2013

Partielle Mondfinsternis am 25.4.2013

Etwa alle 45 Sek. wurde ein Bild aufgenommen und mit Startrails zu einem Video verbastelt.
Der Film deckt den Zeitraum von 21.41 Uhr bis 22.09 Uhr ab, der Zeitpunkt der maximalen Verdunkelung (um 22.07 Uhr) ist also enthalten.

video

Aufgenommen mit einer 500 mm Russentonne von Freiburg aus.

Stephan Studer

Mittwoch, 1. Mai 2013

Saturn am 25. April 2013





Donnerstag Abend bin ich eigentlich wegen der partiellen Mondfinsternis auf den Schauinsland gefahren, die spielte sich aber gösstenteils, vom C14 aus gesehen, hinter den Bäumen ab. Der Himmel war klar und das Seeing ganz passabel. Fünf Grad nordöstlich des Mondes aber befand sich Saturn, drei Tage vor seiner Oppositionsposition. Trotz der geringen Distanz zum Vollmond war er gut aufzunehmen, die Cassiniteilung und die Monde Dione, Rhea und Tethys waren schon auf dem Monitor sichtbar. Die beiden Anderen, Enceladus und Mimas, tauchten zu meiner Freude nach dem Stacken und Schärfen der Bilder auf. Ich finde dass die Perspektive, die Saturn uns im Moment zeigt, einen wunderbaren räumlichen Eindruck des ganzen Systems bietet.

L-RGB, aufgenommen mit dem C14 und einer SW-modifzierten ToYouCam. Bearbeitet mit Registax und Fitswork. 

Peter Dietrich

Freitag, 5. April 2013

Schon lange habe ich auf die Gelegenheit gewartet das neue Sonnenteleskop einmal fotografisch auszuprobieren. Anfang April war es dann so weit. Immer wieder flogen Wolken ins Bild, aber die Wolkenlücken waren schließlich groß genug, dass ein paar Aufnahmen zu Stande kamen. In den Tagen zuvor war auf der Sonne wenig los gewesen. Zum Glück war am Aufnahmetag aber in Punkto Protuberanzen einiges geboten.

Stephan Studer



aufgenommen mit dmk, am 1.4.2013

aufgenommen mit dmk, 1.4.2013



Freitag, 29. März 2013

Rosettennebel

Wie bereits im Kurzvortrag auf dem letzten Sternfreundeabend beschrieben, sind auf der Sternwarte in den letzten Monaten einige Aufnahmen des Rosettennebels entstanden. Im Folgenden möchte ich die bisherigen Bearbeitungen meiner Aufnahmen zeigen.

Meine Bilder setzen sich aus folgenden Belichtungszeiten zusammen: (insgesamt 5 Nächte)
150min mit einem 300mm Teleobjektiv und DSLR
5h mit der AK und DSLR (1000mm)
90min mit der ST-10, 12nm H-Alpha-Filter am Ostkuppel-Newton mit 1300mm (Keller-Korrektor)
100min mit der ST-10, 12nm H-Alpha-Filter am Ostkuppel-Newton mit 2000mm (Paracorr)

Die Bilder beinhalten jeweils Daten aus mehreren dieser Brennweiten. Ich habe versucht, die Aufnahmen gewinnbringend miteinander zu kombinieren, zum Einen um die H-Alpha-Bilder mit Farbe zu versehen, zum anderen um das Signal-Rausch-Verhältnis zu verbessern.


Brennweite 300mm

Brennweite 1000mm
Brennweite 1300mm


Brennweite 2000mm




Und hier als Nachtrag noch zwei Neubearbeitungen mit mehr Farbe: (April 2013)




Dienstag, 5. März 2013

Jupiter in Farbe am 3. März 2013


Am Abend des 3. März war die Atmosphäre überraschend ruhig und so entschloss ich mich, Jupiter aufzunehmen. Der zeigte sich leider von seiner langweiligen Seite: Der Große Rote Fleck auf der Rückseite, kein Mond oder Mondschatten vor der Scheibe, keine spektakulärer Wolkenwirbel. Na ja. Da ich genug Zeit hatte, wurden diesmal mit der DMK31 Filme mit RGB-Filtersatz aufgenommen und die aus RegiStax6 resultierenden Farbauszüge zu einem Farbbild kombiniert. Dabei stellte sich heraus, dass das Ergebnis etwas besser ausfällt, wenn man die Kombination zum Farbbild mit Photoshop oder Gimp selbst vornimmt anstelle auf die automatisierte Kombination von RegiStax zu vertrauen.Bei genauem Hinsehen sind an einzelnen Stellen kleine Farbverschiebungen erkennbar, die durch die schnelle Rotation des Planeten während der Aufnahme entstehen. Es gibt zwar die Möglichkeit der "Derotation", um diesen Effekt zu kompensieren, aber ich habe leider noch nicht verstanden, wie das technisch geht. 10" SCT mit DMK31+Astronomik RGB-Filter, 19.58 UT (ZM I: 342 Grad, ZM II: 336 Grad), Norden oben, Osten links.

Der Abend wurde noch mit der Beobachtung einiger Doppelsterne und Nebel abgerundet. Für die Trennung von Sirius war das Seeing in Horizontnähe dann doch zu schlecht.

Martin Federspiel

Freitag, 22. Februar 2013

Mond und Jupiter am 18. Februar 2013

In diesem Winter wurden wir bis jetzt mit klaren Abenden nicht gerade verwöhnt. Die erste Gelegenheit für eine nächtliche Fernrohrbeobachtung im Jahr 2013 bot sich mir am 18. Februar. Der zunehmende Halbmond und Jupiter standen nahe beieinander in großer Höhe, es sollte also ein Mond- und Planetenabend werden. Dafür braucht man gutes Seeing. Die Hauptluftströmung war Nordost, also eigentlich keine guten Voraussetzungen. Doch - Überraschung - am Fernrohr zeigte sich bald, dass die Luftunruhe nur gering war.


Jupiter zeigte auch prompt seine Schokoladenseite mit dem Großen Roten Fleck. Wie ein i-Tüpfelchen stand direkt daneben noch der Schatten des Mondes Io - ein schöner Anblick. Auf der anderen Seite des GRF war das südliche Äquatorialband mächtig zerzaust. Schon bei der Aufnahme erschien mir Jupiter irgendwie milchig, ich konnte keine richtig gute Einstellung für Kontrast, Helligkeit und Gain finden - ich verstehe bis heute nicht warum (Filter oder Korrekturplatte nicht beschlagen usw.). So ist das Jupiterbild dann auch etwas enttäuschend.

Der zunehmende Halbmond zeigt jede Menge interessanter Landschaften, die auch vielen Gelegenheitsbeobachtern bekannt sind. Ein Hingucker ist das Mare Imbrium mit seinen einzeln stehenden Bergen, die lange Schatten werfen, den Kratern Plato, Archimedes, Autolycus und Aristillus, den gewaltigen Rand-Gebirgen Alpen, Caucasus und Apennin. Die Rillen im Alpental, beim Krater Hadley und bei Archimedes sind gut erkennbar.




Auch die Gegend um die Mondmitte ist sehr interessant. Zwischen Manilius, Julius Caesar und Agrippa verläuft das komplexe Rillensystem der Rimae Ariadaeus, Hyginus und Triesnecker. Zumindest die Rima Hyginus zeigt deutliche Anzeichen von Vulkanismus (viele kleine wie überlappende Krater aneinandergereihte Öffnungen). In ihrer Nähe findet sich ein sehr dunkles Gebiet, das durch vulkanischen Auswurf entstanden ist.


Eine besonders ins Auge springende Kratergruppe ist das Trio aus Ptolemaeus, Alphonsus und Arzachel. Auf dem Boden des lavaüberfluteten Ptolemaeus finden sich zahlreiche Kleinkrater, Alphonsus wird von Rillen durchfurcht und zeigt am inneren Rand (z.B. rechts unten) kleine dunkle Bereiche mit vulkanischem Auswurf, Arzachel hat einen exzentrischen Zentralberg. Auch außerhalb der Krater gibt es Kurioses zu sehen, z.B. längere lineare Strukturen, die mit dem Einschlag, der das Imbrium-Becken verursacht hat, zusammen hängen.



Martin Federspiel

Dienstag, 12. Februar 2013

Eisblumen auf der Orchideenwiese

Am 8.2.13 machten sich Leo und ich trotz widriger Vorhersage auf den Weg zur Sternwarte. Die letzten Tage hatte es fleißig geschneit und als wir am Parkplatz ankamen, zeigte das Thermometer schon -10° C. Schon der Weg bis zum Metalltor entpuppte sich als Abenteuer. Einmal dort angekommen ging es aber erst richtig los. Sämtliche Schlösser waren vereist, am Metall klebten wegen der Kälte die Handschuhe fest und wir mussten erst Kubikmeterweise Schnee schaufeln, um überhaupt bis zur Ostkuppel zu kommen. Zumindest die ersten 1-2 Stunden war uns eher zu warm als zu kalt, bevor wir uns dann den Rest der (weitgehend sternklaren) Nacht mit technischen Problemen auseinandersetzten konnten.

Ein paar Impressionen:







 


Stephan Studer

Sonntag, 6. Januar 2013

Sharpless 155 - Cave Nebel und Umgebung

Visuell gibt der Cave-Nebel ja nicht viel her ... Ist ein eher lichtschwaches Bürschchen! Umso angenehmer überrascht war ich dann von der interessanten und komplexen Landschaft aus Dunkelwolken, Emissions- und Reflexionsnebeln.

Dieses Mosaik enstand aus drei Einzelbildern, belichtet in drei Nächten im Oktober und November 2012.

Kamera: IR-modifizierte EOS1000D
Filte: IDAS LPS v2 Kontrastfilter
Optik: AK1
Guiding: ST-4

Belichtungszeiten:
Teil 1 (Mitte) 21x10min
Teil 2 (unteres Drittel) 12x15min + 2x10min
Teil 3 (oberes Drittel) 15x15min

Detailansichtt 1

Detailansicht 2